verpackungskreislaufMehrweg ist die richtige Antwort

Für viele Verbraucher ist Mehrweg die richtige Antwort, wann immer Fragen bezüglich des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit aufkommen.

Eine einwandfreie Qualität ist gerade für ein Naturprodukt wie natürliches Mineralwasser eine selbstverständliche Grundvoraussetzung, um überhaupt am Markt bestehen zu können. Nachvollziehbare und relevante Argumente bezüglich der produktbegleitenden Faktoren, zu denen auch die Verpackungsthematik gehört, rücken zunehmend in den Fokus und beeinflussen die Kaufentscheidung. Wir setzten zu 100% auf ökologisch vorteilhafte Glas- und PET-Mehrweggebinde. Für Mineralwasser ist und bleiben diesbezüglich die PET-Mehrweggebinde aus umwelt- und klimapolitischen Erwägungen die beste Verpackungsalternative. Aber grade Plastiklaschen haben in der jüngsten Vergangenheit unter der negativen Berichterstattung im Zusammenhang mit der der Vermüllung der Weltmeere weitreichenden Imageschaden genommen. In Deutschland ist das Mehrwegsystem hingegen geschlossen und der Mineralwasserkonsum verursacht in den privaten Haushalten quasi keinen Müll (Zero-Waste). Ganz im Gegenteil, die Verpackungen kommen komplett zurück und die Hersteller stehen in der Pflicht.

Nicht wiederverwendbare Verpackungskomponenten wie Etiketten und Verschlüsse werden zu 100% in den richtigen Wertstoffkreislauf gebracht. Die Fehlerquote der richtigen Sortierung ist im Gegensatz zur privaten Mülltrennung fast Null. Mit den wiederverwendbaren Flaschen wird ein ökologisch sinnvoller Beitrag zur Vermeidung von Verpackungsmüll geleistet. Die PET-Flaschen werden in der Regel bis zu 25 Mal wieder befüllt (Glasflaschen bis zu 50 Mal), die Verschlüsse und Sleeve-Etiketten werden dem Recycling Kreislauf zugeführt. Durch ihr geringes Eigengewicht haben PET-Mehrweggebinde deutliche Vorteile im Handling und der Logistik und sparen insgesamt gegenüber vergleichbaren Glas-Mehrweggebinden ca. 30% an CO2 Emissionen ein.

 

Die technologischen Voraussetzungen für den Einsatz von PET-Mehrweggebinden haben sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert. Neuflaschen bestehen aktuell zu einem Anteil von 30% aus Rezyklat, Tendenz steigend. Ihre Umwelt-Blanz verbessert sich fortlaufend.

Im direkten Vergleich
der CO2 Emissionen

am Beispiel der Mehrweggebinde der Sorte Bad Meinberger Classic in der 0,75l Glas und 1,0l PET wird der Vorteil von PET deutlich sichtbar. Pro Einheit liegt der CO2-Ausstoß der Glasflasche bei 80,4 gCO2-e, bei PET 68,5 gCO2-e. Noch deutlicher wird der PET-Vorteil unter Berücksichtigung der Füllmenge. Bezogen auf den Inhalt von 1,0l liegt die Treibhausgasemission der PET-Verpackung um 36% niedriger als die einer Glasflasche.

I’M BIO-BASED – WIR SIND WEGBEREITER
BEI DER ETIKETTENENTWICKLUNG

Als Pionier und Innovationstreiber innerhalb der eigenen Branche haben wir gemeinsam mit unserem Lieferanten für die Sleeve-Etiketten ppg flexofilm ein Pilotprojekt zur weiteren Senkung der Treibgasemissionen durch die PET-Mehrweggebinde ins Leben gerufen. Dabei kommt bei der Herstellung der Sleeves erstmals ein Material, welches zu 30% aus nachwachsenden Rohstoffen (bio-based) besteht, zum Einsatz. Herkömmliche Sleeve-Etiketten bestehen zu 100% aus Polyethylen, das aus Erdöl gewonnen wird. Im Gegensatz dazu wird die neue Generation „Green PE“ aus Zuckerrohr, einem nachwachsenden Rohstoff, gefertigt. Die Verwendung bewirkt nicht nur eine Reduktion des Verbrauchs an Rohöl, sondern trägt aktiv zu einer CO2- Reduktion bei. Durch die Verwendung des nachwachsenden Rohstoffs kann eine Tonne „Green PE“ 3,09 t CO2 speichern. Das Recycling von „Green PE“ ist vergleichbar mit dem von konventionellem Polyethylen. Damit ist es zu 100% recyclefähig. In unserem Modellversuch beträgt der Anteil von „Green PE“ in Projektphase 1 aktuell > 30%. Green PE hat einen negativen CO2-Footprint, wodurch das Äquivalent der CO2-Einsparung bei einem Materialanteil von 30% bei über 50% pro Sleeve-Etikett liegt.

IM ERGEBNIS KONNTE DANN SOGAR EINE QUOTE VON 30% ERREICHT WERDEN.

ENERGIESCOUTS 2020

Umweltorientierung betrifft bei Bad Meinberger alle und beginnt am ersten Arbeitstag. Im Fokus des Azubi-Projekts „Energiescouts OWL“ stand in 2020 die Analyse der Abfallströme mit dem Ziel, die jährliche Restmüllmenge um 10% zu verringern. Im Ergebnis konnte dann sogar eine Quote von 30% erreicht werden. Durch ein neues, systematisches Trennsystem können beispielsweise 42,5 Tonnen Papieretiketten pro Jahr getrennt gesammelt und recycelt werden, die zuvor thermisch verwertet wurden. So werden Entsorgungskosten eingespart und der CO2-Ausstoß des Unternehmens wird reduziert. Im begleitenden OWL Wettbewerb der IHKS wurde das Projekt des Bad Meinberger Azubi Teams mit Platz 3 gewürdigt.

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