KLIMASTRATEGIEVermeidung. Reduktion. Unser Auftrag.

Klimaschutz
Geht uns alle an.

Genau wie der Wasserkreislauf, ist auch das Klima ein globales Thema.

 

 

Wasserkreislauf und Klima sind nicht voneinander zu trennen und haben globale Effekte.

 

 

 

Klimaschutz geht uns alle an! Genau wie der Wasserkreislauf ist auch das Thema Klimawandel ein globales. Ohne die Verdunstung von Wasser in den tropischen Meeren hätten wir kaum Niederschlag, würde uns die Quelle unserer Lebensgrundlage fehlen, uns speziell als Mineralbrunnen Unternehmen, uns als Menschheit, allen Ökosystemen. Wasser ist Leben. Wo es vorkommt, macht es den entscheidenden Unterschied: Ob Wüste oder fruchtbares Ackerland, ob totes Gestirn oder blauer Planet. Wasser lässt Pflanzen sprießen, erschafft Lebensräume für eine fast grenzenlose Artenvielfalt und macht unsere Erde reich – zu einem einzigartigen Ort.
Wasser ist ein Wunder – die einzige chemische Verbindung auf der Erde, die in allen drei Aggregatzuständen vorkommt. An Nord- und Südpol, deren Kappen allein 2,5 Prozent des globalen Süßwasservorrats binden, begegnen sich diese drei Formen ständig und unmittelbar. Die aktuellen Veränderungen in den Polarregionen und den Gletscherwelten zeigen uns besonders deutlich: Wasser ist ein Schatz der Natur, und den gilt es zu bewahren. Wasserkreislauf und Klima sind nicht voneinander zu trennen und haben globale Effekte. Unsere Emissionen haben Einfluss auf Lebensumstände in den entlegensten Gebieten der Welt: von den Gipfeln des Mount Everest bis zu den Tiefen des Marianengrabens.
Auch wir Menschen bestehen größtenteils aus Wasser, brauchen Wasser für die Gesundheit, unsere Leistungsfähigkeit. Das Lebenselixier für unsere Lebenslust. Wer wie wir Produkte vertreibt, die der Gesundheit förderlich sind, der übernimmt Verantwortung für seine Mitmenschen. Wer darüber hinaus ganzheitlich und zukunftsorientiert handelt, der nimmt seine Verantwortung für Natur, Umwelt und Gesellschaft an.

Reduktion und Vermeidung

Unsere Ausgangslage ist durch zahlreiche Projekte im Bereich der Ressourcenschonung vorteilhaft. Dieser Prozess wird ständig fortgesetzt, Lösungen werden hinterfragt und die Suche nach weiteren Optimierungen ist unser höchster Anspruch. ​

Ziele und Monitoring

Unser erstes Ziel, 2021 klimaneutral zu sein haben wir erreicht und selbstverständlich belassen wir es nicht dabei. Wir werden uns immer wieder neue Umwelt- und Klimaziele setzen und Maßnahmen durchführen, die hierauf einzahlen.

5 Jahres Reduktionspfad

Für den Zeitraum bis 2025 haben wir uns einen 5-Jahres Reduktionspfad auferlegt. Innerhalb dieses Zeitraums wollen wir unsere Standortemissionen (Scope 1 und 2) um 95% senken, bezogen auf den CO2 Footprint 2020.

Neutrale Lieferketten

Parallel zu allen Maßnahmen die wir am Standort umsetzen sind wir in einem permanenten Austausch mit unseren Partnern und Lieferanten mit der Zielsetzung auch die Emissionen Scope 3 zu reduzieren. Erste Erfolge können wir beispielsweise durch Klimaneutral-Stellung unseres Pools an Individual-Glasflachen vermelden.

Die Gesetze des Klimawandels kennen keine Gerechtigkeit. Aber wir stemmen uns, soweit wir können, gegen die paradoxe Umkehr von Ursache und Wirkung. Denn uns ist bewusst, dass der Klimawandel eine globale Herausforderung darstellt und der CO2-Ausstoß der Industrienationen Auswirkungen hat, die teils weniger bei den Emittenten, sondern verstärkt und mit fatalen Folgen in fernen Ländern spürbar sind.

 

Doch was heißt das für das Leitbild eines mittleren, regional verwurzelten Unternehmens: Nur noch kurz die Welt retten – als Aufgabe eines winzigen Akteurs? Als Bad Meinberger Mineralbrunnen haben wir mit dieser Frage gerungen. Denn ihre Antwort wirkt sich auf alle Prozesse aus, die in unserem Unternehmen ablaufen. Nichts bleibt ausgespart beim Ziel, Ressourcen, die wertvoll sind, zu sparen. Deshalb haben wir uns den finalen Schritt in Richtung eines klimaneutralen Unternehmens nicht leicht gemacht.

 

Die Hierarchie ist eindeutig: Der Schwerpunkt unserer Klimastrategie liegt bei uns selbst und dem eigenständigen, selbstverantwortlichen Handeln und Denken als Menschen aber auch als Unternehmer. Dadurch schaffen wir es, einen hohen Anteil unserer Öko-Bilanz auszugleichen.

Was danach kommt, ist komplexer: Über die Kompensation der verbleibenden CO2-Menge durch die Förderung internationaler Projekte wurde intern ein kritischer Diskurs geführt. Mit gewichtigen Argumenten beim Für und Wider. Denn: Einerseits werden uns im Grunde die Zügel aus der Hand genommen und wir begeben uns nicht nur geografisch auf fremdes Terrain. Andererseits werden regionale Engagements und Projekte, bei denen die direkte Steuerung und Transparenz höher ist, nicht (oder nur unter schwersten Voraussetzungen) in Bezug auf die CO2-Bindung angerechnet. Für ein Unternehmen, das sich Nachhaltigkeit auch für seine Kunden sichtbar auf die Fahnen geschrieben hat, fast schon ein unlösbares Dilemma.

5-Jahres-Reduktionsplan

Ausgehend vom Geschäftsjahr 2020 planen wir bis 2025 eine Reduktion der durch uns beeinflussbaren Treibgasemissionen am Standort (Scope 1 und 2) von 95%. Gleichzeitig stehen wir in einem intensiven Austausch mit unseren Lieferanten, um auch Reduzierungen der vorgelagerten, von uns bezogenen Leistungen der Kategorie Scope 3 zu realisieren. In einem ersten Schritt haben wir bereits in 2021 den Pool unserer Individual-Glasflaschen klimaneutral stellen können. Aktuell stehen wir in einem intensiven Austausch mit unserem Hersteller der Getränkekästen dieser Glasgebinde um hier gleiches zu erreichen. Seit 2020 ist die GDB (Genossenschaft Deutscher Mineralbrunnen) als Verwalter des Pools sämtlicher Mehrweggebinde für Mineralwasser in Deutschaland dabei, den Pool an PET-Flaschen klimaneutral zu stellen.

Klar war nur: Greenwashing lässt sich mit der
Unternehmenskultur von Bad Meinberger
absolut nicht vereinbaren.

Uns ist die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit in internationale Förderprojekte zu investieren natürlich klar und wird grundsätzlich von uns mitgetragen. Aber: Kommt das Geld wirklich vor Ort an? Wird es richtig verwendet? Oder kaufen wir uns irgendwie frei? Klar war nur: Greenwashing lässt sich mit der Unternehmenskultur von Bad Meinberger absolut nicht vereinbaren.

Einfach haben wir uns die letzte Entscheidung nicht gemacht. Nach all der geleisteten Vorarbeit wäre es jedoch unseres Erachtens falsch gewesen, den letzten Schritt in Richtung eines klimaneutralen Unternehmens nicht auch noch zu gehen. Und bei allen Bedenken und anfänglich offenen Fragen – es gibt Experten, die Orientierung stiften und Vertrauen verdienen. In der First Climate Markets AG haben wir einen Partner gefunden, der nach den höchsten Standards zertifiziert (TÜV NORD,…) ist und der erstklassige Referenzen (KfW, Die Bundesregierung, EDEKA,…) mitbringt. First Climate hat uns bei der Erstellung unserer CO2-Bilanz unterstützt, und bei der Auswahl, Durchführung und Überwachung der internationalen Kompensationsmaßnahmen unterstützt.

Aber damit nicht genug. Auf freiwilliger Basis fördern wir darüber hinaus weitere eigene, lokale und regionale Projekte, die ebenfalls zur CO2-Bindung beitragen, aber aufgrund der aktuellen geltenden CO2-Bilanzierungsrichtlinien nicht anrechenbar sind.

Wir machen das! Gerne!

Was genau ist Klimaneutral?

Mit Hilfe der First Climates Market AG fördernd wir ein internationales Hilfprojekt, welches ebenso viel CO2 bindet wie wir als Unternehmen freisetzen.

Damit gleichen wir unsere CO2-Bilanz aus und als Klimaneutral gelten.

„Staatlich Bad Meinberger GmbH & Co. KG“ (CCF) und mit sämtlichen Produkten der Marke Bad Meinberger in den Bereichen Gastronomie und Handel (PCF):

– alle Sorten Mineralwasser
– alle Sorten Mineralwasser mit Aroma
– alle Erfrischungsgetränke

Über den gesamten Produktlebenszyklus. Vollumfänglich nach Scope 1 bis 3.

 

 

Kontakt

Sie haben Fragen, Wünsche oder Anregungen? Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.

info@badmeinberger.de +49 5234 9009-0

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