Auf Zeitreise mit
Bad Meinberger

 

1699 – Der Gesundbrunnen

 In einem Schriftstück von Andreas Cunaeus, Leibarzt des Grafen Simon Heinrich zur Lippe, wird der Meinberger Gesundbrunnen zum ersten Mal namentlich erwähnt.
 

1767 – Startschuss für den Kurbetrieb

Am 13. Juni 1767 berichten die „Lippischen Intelligenzblätter“ von einem besonderen Ereignis: dem Startschuss für den Kurbetrieb in Meinberg. „Diejenigen, welche Lust haben, den Meinberger Gesundbrunnen zu gebrauchen, können sich zu Ausgang dieses Monats desselben bedienen; indem zu der Zeit die Bauanstalten deselbst völlig zu Ende gebracht sein werden.“ Obwohl die Quelle schon mehrere Jahrzehnte zuvor bekannt war, besiegelt dies endgültig den Ruf des Ortes als „Gesundbrunnen“.
 

1770 – Von der Quelle in die Flasche

Der Wunsch, das Meinberger Wasser nicht nur vor Ort zum Baden und Trinken zu erhalten, wächst gedeihlich. Ab 1770 wird es offiziell in Flaschen abgefüllt und so denjenigen verfügbar gemacht, die außerhalb des Quellgebietes leben. So gewinnt nicht  nur der Kurort immer größere Bekanntheit, sondern in besonderem Maße auch  das genussvolle Mineralwasser an Beliebtheit.  Bekannteste Fürsprecherin oder auch Markenbotschafterin der ersten Stunde ist Fürstin Pauline zur Lippe, die Ehefrau des Fürsten Leopold I.
 

1788 – Modernisierung

Der Meinberger Gesundbrunnen verzeichnet bereits 600 Kurgäste. Die Brunnenanlagen werden ausgebaut und aufwendig modernisiert.
 

1836 – Prominente Besucher

 Seit diesem Jahr wirkt der einflussreiche Brunnenarzt Dr. Carl Piderit zwölf Jahre lang im Kurbetrieb  Meinberg. Aufgrund seiner einflussreichen Position besuchen den Kurort zahlreiche Prominente, wie der Komponist Albert Lortzing.
 

1903 – Mit Erfolg ins neue Jahrhundert

Ein guter Start ins 20. Jahrhundert und eine erfolgreiche Saison: Meinberg verzeichnet zum ersten Mal über 1.000 Kurgäste und erhält offiziell den Status „Badestadt“.
 

1985 – Ein unabhängiges, privatwirtschaftliches Unternehmen

 Bad Meinberger wird ein unabhängiges, selbstständiges Unternehmen im Verbund der Westfälischen Privatbrauereien Nies.
 

1989 – Neubau

Das Unternehmen zieht an den neuen Standort am Waldstadion 1 in Horn-Bad Meinberg.
 

1990 – Das Familienunternehmen

Bad Meinberger wird zu einem privaten, selbstständigen Familienunternehmen.
 

1999 – Innovationen

Kontinuierlich werden umfangreiche  Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt. Die neuen PET – Gebinde kommen auf den Markt. Bad Meinberger zeigt unternehmerischen Weitblick, investiert als einer der Pioniere in eine PET-Hochleistungs-Kombi-Abfüllanlage und zählt zu den Innovationsführern, die das PET-Mehrweg-Gebinde in Deutschland etabliert haben.
 

2003 – Große Erfolge und Neuheiten

 Die Einführung des natriumarmen Mineralwassers in Kombination mit der Neugestaltung aller Etiketten und dem  Jahrhundertsommer bescheren dem Unternehmen  ein traumhaftes Absatzergebnis. Es wird in eine umfangreiche Erweiterung des Lagers investiert.
 

2006 – Die größte Investition in der Firmengeschichte

Das Unternehmen erweitert seine Kapazität durch eine zweite Hochleistungsabfüllanlage für PET-Mehrwegflaschen. Als erstes Mineralbrunnen-Unternehmen in Deutschland stellt Bad Meinberger sein gesamtes Erfrischungs-Sortiment von 12 x 0,70 l Glas-Mehrweg auf 12 x 0,75 l PET-Mehrweg um.
 

2009 – IFS Zertifizierung „Higher Level“

Seit 2009 trägt das Unternehmen das IFS-Zertifikat (International Food Standard) auf höchstem Niveau. Die jährliche Zertifizierung bestätigt absolute Spitzenqualität aller Produkte und unterstreicht, dass alle Prozesse und Abläufe im Unternehmen nur unter strengsten Kontrollen und auf höchstem Niveau durchgeführt werden, so dass Reinheit und Sicherheit der Produkte erwiesenermaßen gewährleistet sind.
 

2011 – Prämierte Spitzenqualität in Gold

Die Mineralwässer von Bad Meinberger stellen sich erstmals einer Jury der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) und werden auf Anhieb mit der höchsten Auszeichnung Gold prämiert. Bei allen folgenden Prämierungen wurde die Gold-Auszeichnung seitdem immer bestätigt.
 

2012 – Moderne Marke mit Tradition

 Bad Meinberger stellt sich neu auf: Das Erscheinungsbild des Unternehmens wird moderner und die Marke erfährt eine strategische Neupositionierung. Der neue GDB 1c-Glas Kasten hat Premiere.
 

2014 – Zukunftsinvestitionen

Die Zukunftspläne des Unternehmens erfordern eine Erweiterung von Lager- und Außenflächen am Standort Bad Meinberg. Mit  16 Prozent erreicht der Anteil an Auszubildenden eine Rekordmarke in der Region und im Branchenvergleich.