Bad Meinberg um 1845Die erste, südöstlich des früheren Dorfes Meinberg bekannte Quelle wurde Mitte des 17. Jahrhunderts zum Baden benutzt. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts hatte sich die heilende Wirkung des Meinberger Wassers weit über Lippe hinaus herumgesprochen, so dass auch aus der weiteren Umgebung Kranke ins Lippische kamen, um sich bei einem Bad zu laben.
Alte Meinberger BrunnenflascheSchon vor 300 Jahren wussten die Menschen in Lippe und über die Landesgrenzen hinaus die wohltuende Wirkung quellfrischen Mineralwassers aus dem Bad Meinberger Gesundbrunnen zu schätzen. Zunächst genossen sie die belebende Wirkung eines Bades in stark mineralisierten Quellen. Kurz darauf entdeckten sie auch die erfrischende Kraft des kohlensäurehaltigen Getränkes aus dem Lippischen. Der Grundstock für die Belieferung vieler Regionen mit prickelndem Wasser aus unberührter Natur war gelegt.
Brunnenausschank Mitte des 19. Jahrhunderts
Um 1770 begannen die Meinberger mit der Abfüllung von Mineralwasser in Flaschen, um das kostbare Gut auch ausserhalb des Lippischen anbieten zu können.
Im 19. Jahrhundert hatten die Meinberger und ihr Mineralwasser starke Fürsprecher: Die im Volk sehr beliebte Fürstin Pauline zur Lippe, Ehefrau des lippischen Fürsten Leopold I., suchte den Badeort unweit ihrer Residenz bis zu ihrem Tod im Jahr 1820 regelmässig zu wohltuenden Anwendungen auf.
Kaum weniger Bedeutung als Fürstin Pauline zur Lippe hatte der Brunnenarzt Dr. Carl Piderit, der ab 1836 zwölf Jahre lang in Bad Meinberg wirkte. Sein Einfluss war so groß, dass zahlreiche Prominente, wie der Komponist Albert Lortzing, in den lippischen Kurort kamen.
Das 20. Jahrhundert begann mit freudigen Ereignissen: Erstmals gab es in einer Saison 1000 Kurgäste und 1903 erhielt Meinberg offiziell den Status "Badestadt".
1985 wird Staatlich Bad Meinberger Mineralbrunnen ein unabhängiges, selbständiges Unternehmen (Verbundzugehörigkeit: frühere Westfälische Privatbrauerei Nies GmbH).
Neubau des Betriebes am Waldstadion 1, in Horn-Bad Meinberg
Inbetriebnahme einer PET-Hochleistungs-Kombi-Abfüllanlage für PET und Glas-Mehrwegflaschen.
Absatzergebnis: Überschreitung der Absatzgröße von 50,0 Mio. Füll. = 450.000 hl
Absatzergebnis: durch den Jahrhundertsommer wird ein Absatzergebnis von 62,9 Mio. Füll. / 555.000 hl = + 30,0 % ggü. Vorjahr erreicht. Inbetriebnahme der Lagererweiterung. Etikettenrelaunch in Verbindung mit der Einführung des natriumarmen Mineralwassers.
Erweiterung der Gebäudefläche des Betriebes um 4000 qm.
Inbetriebnahme einer zweiten Hochleistungsabfüllanlage für PET-Mehrwegflaschen. Als erstes Mineralbrunnen-Unternehmen in Deutschland Komplettumstellung des gesamten Bad Meinberger Erfrischungsgetränke-Sortimentes von 12 x 0,70 l Glas-Mehrweg auf 12 x 0,75 l PET-Mehrweg.
Im August 2009 Markteinführung von 2 Einweg-Artikeln: Bad Meinberger Medium und Apfelschorle im 6 x 1,0 l Sixpack